Naturschutzgebiet Dellenhäule

Ein besonderes Erlebnis ist immer wieder ein Gang durch das Naturschutzgebiet „Dellenhäule“, eine der schönsten Heiden der Ostalb. Außer der reichen charakteristischen Pflanzen- und Tierwelt der Albheiden finden sich dort gleich mehrere für das Härtsfeld typisch historische Landschaftsformen; im schönen Alteichen-Bestand beim Parkplatz Dellenhäule ein Rest der einst als Viehweiden genutzten früheren „Hardtwälder“; im angrenzenden Hardtbühl eine besonders schöne, auf die frühere Schafweide zurückgehende Wacholderheide und dicht dabei eine imposante „Ameisenstadt“, ein früher auf der Alb weit verbreitetes Landschaftsbild, das nur beim Zusammentreffen bestimmter Standortfaktoren entstehen konnte.

Über die ganze Heidefläche verteilt sind alte Hockackerbeete zu sehen, die Reste der früheren „Wechselfelder“ einer altertümlichen Kombination von Ackerbau und Weidebetrieb, der sog. Egorten- oder Wilden Feldgraswirtschaft, die schon in keltischer Zeit üblich war und auf der Ostalb auf besonders ungünstigen Standorten wie hier im Dellenhäle bis vor zirka 100 Jahren betrieben wurde.

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